Modorimasu

Modorimasu – Blog zur Japanreise im Sommer 2012, 2019 und Un-/Interessantes in und rund um Japan
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Mittwoch, 27. Februar 2013

Delikatessen auf eigene Faust


Asakusa ist immer einen Besuch wert, wenn man bummeln oder shoppen möchte, Geschenke sucht oder sich für Architektur interessiert, denn Asakusa hat ein neues Kultur und Touristeninformations-Center welches vom bekannten Architekten Kengo Kuma erbaut wurde. 

Architekt Kengo Kuma, Asakusa, Tokyo


Nicht weit davon entfernt befindet sich ja auch der "Sky Tree".


Sky Tree


Auch kulinarisch wird man hier fündig, man stösst sogar auf nicht alltägliche Gaumenkitzler. Hunger haben wir ja in Japan des Öfteren, und Ausgefallenes darf es auch sein; wo wir schon beim Thema sind! Es war einer der ganz wenigen Tage, an denen wir allein essen gehen mussten / konnten / durften. Den Tag wollten wir nutzen, denn wir wollten auch mal etwas in Tokyo essen, was nicht zur Haute Cuisine gehört, sondern Einfacheres, was man in Deutschland nicht unbedingt bekommt, oder isst.




Sonntag, 4. November 2012

Die Seele baumeln lassen in den japanischen Alpen


Nachdem wir in Kyoto funktional aber einfach und in Magome nicht gerade günstig aber verängstigt gewohnt hatten, musste vor unserer Rückkehr nach Tokyo doch noch etwas für die Seele getan und das Bedürfnis nach ein bisschen Komfort befriedigt werden. Denn in Japan zu sein und weder ein Ryokan noch ein Onsen von innen gesehen zu haben, ist zwar durchaus denkbar, aber nicht wirklich gut auszuhalten. Wegen Samohts Tattoo-Problematik mussten wir jedoch einen solchen Aufenthalt von etwas längerer Hand planen, um nicht am Ende in einem Onsen-Ryokan einzukehren und dann doch nicht baden zu können. 

Nach einer intensiven Suche im Netz fanden wir schließlich in Togura Kamiyamada Onsen ein schönes Ryokan und fragten dort an, ob es ein Problem sei, wenn einer von uns ein wenig bemalt wäre. Umgehend kam eine sehr freundliche Antwort von den japanisch-amerikanischen Besitzern, die uns mitteilten, dass es kein Problem darstelle, sofern wir keine Mafiosi seien und dass das Haus auch über ein Familien-Rotenburo (Rotenburo sind Onsenbecken, die sich im Freien befinden) verfüge, so dass wir in jedem Fall ausgiebig und sorgenfrei baden könnten. Sie boten uns auch an, uns vom Bahnhof abzuholen, und als wir schrieben, dass wir mit einem Mietwagen anreisen würden, schickten sie uns eine ausführliche Wegbeschreibung mit einer schönen Route über Kirigamine und Utsukushigahara.

Die Fahrt dorthin war wirklich wunderschön und wir waren sehr entspannt, als wir in unserem Ryokan ankamen. 

Die Häuser gegenüber des Ryokan


Unser Ryokan mit der hübschen Schildkröte mit Heiligenschein...

Mittwoch, 10. Oktober 2012

...und der Fuchs

Nach unserem wirklich gelungenen Ausflug nach Uji beschlossen wir, auf dem Weg zurück nach Kyoto noch einen Halt zu machen. Wir stiegen am JR-Bahnhof Inari aus und gingen zum Fushimi Inari Taisha, dem - laut Information des Fremdenverkehrsamtes der Präfektur Kyoto - Hauptschrein aller Inari-Schreine in Japan (vgl. hier), den wir trotz seiner Bedeutung tatsächlich immer noch nur aus faszinierenden Fotos kannten. Das sollte nun anders werden.

Kaum waren wir ein paar Schritte gegangen, da stießen wir schon auf einen der vielen Boten des Oinari-san, dem Kami der Ernte und der Füchse. 




Der Phönix...

Am Tag des Yamaboko Junkō (17.07.) verließen wir Kyoto bei strahlendem Sonnenschein, da vor allem ich Menschenmassen nur schwer ertragen kann, und brachen in den Süden auf.

Unser erstes Ziel war Uji, eine Stadt südlich von Kyoto, die vor allem für hervorragenden grünen Tee bekannt ist. Dort wollten wir Byōdō-in, einen wunderschönen Tempel der Heian-Zeit (ca. Ende des 8. - Ende des 12. Jahrunderts) besuchen, der auch die Rückseite der 10 Yen-Münzen schmückt. 


Freitag, 31. August 2012

16:00 Uhr-Bild des Tages vom 02.08.2012


Dollfie für schlappe 42.000 Yen
Adams family lässt grüßen





Wer kauft so etwas und was macht er oder sie wohl noch damit???

Samstag, 18. August 2012

Nichtmenschliche Begegnungen – Samohts Senf

Da Zanzi meine nichtmenschlichen Begegnungen nicht mit aufnehmen wollte, hier meine eigenen Begegnungen,die glücklicherweise nicht so schnell waren, um abzuhauen.

Hier also mein Nachtrag zu Zanzis Post!

Als erstes eine Zikadenhülle an einen Tempel mit hinterlegtem Wunsch

Mittwoch, 8. August 2012